Unsere Art der Anbetung

1 März 2011 von Autor Kommentieren »

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Unsere Art der Anbetung

Ob Sie schon einmal an einem unserer Gottesdienste teilgenommen haben oder nicht, Sie werden wahrscheinlich manche Aspekte unserer Anbetung verwirrend und befremdlich finden. Erlauben Sie uns bitte, Ihnen eine biblisch begründete Erklärung und Rechtfertigung zu geben.

Die geschichtliche Überlieferung lässt uns erkennen, daß die ursprüngliche und erste neutestamentliche Gemeinde am Pfingsttag gegründet wurde, einem jüdischen Feiertag. Zu dieser Zeit wurde der versprochene heilige Geist das erste Mal über die Menschheit ausgegossen (siehe Apostelgeschichte, Kapitel 2).

Die Pfingsterfahrung findet hier ihre Wurzeln. Zu beachten ist, daß die Gemeinde in Ephesus (Apostelgeschichte 19,1-6) sich auf eine ähnliche Wahrheit und Erfahrung gründete, ebenso wie alle ursprünglichen apostolischen Gemeinden. Wir wissen, dass diese ursprünglichen Gemeinden, die in der Bibel erwähnt werden, das echte Beispiel für uns darstellen sollen und nicht das angesammelte „Drum und Dran”, religiöser Traditionen, die im Laufe der Jahrhunderte hinzugefügt wurde.

 

ERRETTUNG GEMÄSS DER BIBEL

Folglich akzeptieren wir auch die biblische Lehre, mit der ein Mensch ein Teil des Leibes Christi wird. Das bedeutet, der wahre Gläubigen wird der Kirche (griechisch ecclesia) Jesu Christi hinzugefügt. Bei diesem Wort „Kirche“ ist jedoch nicht das Haus Gottes gemeint, sondern die Gefolgschaft Jesus Christus. Man ist damit Teil der Familie Gottes.

Wir nehmen Jesus Christus als Herrn und Retter an, worauf durch den Glauben, die Buße oder die Bitte um Vergebung der Sünden folgt. Gefolgt von der Wassertaufe im Namen des Herrn Jesus Christus zur Vergebung dieser Sünden. Dann das Siegel als Zeugnis Gottes, die Taufe im heiligen Geist. Bewiesen durch das Sprechen in anderen Zungen, wie der Geist Gottes auszusprechen gibt.

Aber ohne Glauben ist’s unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der
muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt. (Hebräer 11,6)

Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet. (Römer 10,9)

und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen. (Apostelgeschichte 2,4)

Als sie aber das hörten, ging’s ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den andern Aposteln: Ihr Männer, liebe Brüder, was sollen wir tun? 38 Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. 39 Denn euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind, so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. (Apostelgeschichte 2,37-39)

Die Heilige Schrift ist unser Leitfaden. Anhand dieser Anleitung entscheiden wir die Art der „Anbetung im Geist und in der Wahrheit“.

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. (Johannes 4,24)

WIR BETEN GEMEINSAM MIT LAUTER STIMME

Als sie das hörten, erhoben sie ihre Stimme einmütig zu Gott und sprachen: Herr, du hast Himmel und Erde und das Meer und alles, was darin ist, gemacht, (Apostelgeschichte 4,24)

Und die ganze Menge des Volkes stand draußen und betete zur Stunde des Räucheropfers. (Lukas 1,10)

Und als die Bauleute den Grund legten zum Tempel des HERRN, stellten sich die Priester auf in ihren Amtskleidern mit Trompeten und die Leviten, die Söhne Asaf, mit Zimbeln, um den HERRN zu loben nach der Ordnung Davids, des Königs von Israel. 11 Und sie stimmten den Lobpreis an und dankten dem HERRN: Denn er ist gütig, und seine Barmherzigkeit währt ewiglich über Israel. Und das ganze Volk jauchzte laut beim Lobe des HERRN, weil der Grund zum Hause des HERRN gelegt war. 12 Und viele von den betagten Priestern, Leviten und Sippenhäuptern, die das frühere Haus noch gesehen hatten, weinten laut, als nun dies Haus vor ihren Augen gegründet wurde. Viele aber jauchzten mit Freuden, sodass das Geschrei laut erscholl. 13 Und man konnte das Jauchzen mit Freuden und das laute Weinen im Volk nicht unterscheiden; denn das Volk jauchzte laut, sodass man den Schall weithin hörte. (Esra 3,10-13)

Ein Psalm zum Dankopfer. Jauchzet dem HERRN, alle Welt! 2 Dienet dem HERRN mit Freuden, kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken! (Psalm 100,1-2)

die sprachen mit großer Stimme: Das Lamm, das geschlachtet ist, ist würdig, zu nehmen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Preis und Lob. (Offenbarung 5,12)

Natürlich haben wir auch unsere persönlichen Zeiten insgeheimer und stiller Anbetung.

Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir’s vergelten. (Matthäus 6,6)

denn Hanna redete in ihrem Herzen, nur ihre Lippen bewegten sich, ihre Stimme aber hörte man nicht. Da meinte Eli, sie wäre betrunken, (1.Samuel 1,13)

Ein recht offensichtlicher Teil unserer Anbetung ist, …

WIR ERHEBEN OFT UNSERE HÄNDE WÄHREND DER ANBETUNG

Hebet eure Hände auf im Heiligtum und lobet den HERRN! (Psalm 134,2)

Mein Gebet möge vor dir gelten als ein Räucheropfer, das Aufheben meiner Hände als ein Abendopfer. (Psalm 141,2)

Und um das Abendopfer fasste ich mich und stand auf in meinem zerrissenen Kleid und Mantel, fiel auf meine Knie und breitete meine Hände aus zu dem HERRN, meinem Gott, (Esra 9,5)

Lasst uns unser Herz samt den Händen aufheben zu Gott im Himmel! (Klagelieder 3,41)

So will ich nun, dass die Männer beten an allen Orten und aufheben heilige Hände ohne Zorn und Zweifel. (1.Timotheus 2,8)

Kommt, lasst uns anbeten und knien und niederfallen vor dem HERRN, der uns gemacht hat. (Psalm 95,6)

Und als Salomo dies Gebet und Flehen vor dem HERRN vollendet hatte, stand er auf von dem Altar des HERRN und hörte auf zu knien und die Hände zum Himmel auszubreiten (1.Könige 8,54)

Ebenso charakteristisch ist die Tatsache, …

WIR KLATSCHEN BEIM SINGEN OFT IN DIE HÄNDE UND BENUTZEN MUSIKINSTRUMENTE

Ihr Völker alle, klatscht in die Hände! Jauchzt Gott mit Jubelschall! (Psalm 47,2, Elberfelder
Bibel)

Voran gingen Sänger, danach Saitenspieler, inmitten Tamburin schlagender Mädchen. (Psalm 68,26)

Jauchzt dem HERRN, alle Welt! Seid fröhlich und jauchzt und spielt! 5 Singt dem HERRN zur Zither, mit der Zither und der Stimme des Gesangs! 6 Mit Trompeten und dem Schall des Horns jauchzt vor dem König, dem HERRN! (Psalm 98,4-6)

Lobt ihn mit Hörnerschall! Lobt ihn mit Harfe und Zither! 4 Lobt ihn mit Tamburin und Reigen! Lobt ihn mit Saitenspiel und Flöte! 5 Lobt ihn mit klingenden Becken! Lobt ihn mit schallenden Becken! (Psalm 150 3-5)

Wenn wir uns versammeln, geschieht oft dieses, …

WIR TEILEN EINANDER UNSERE ERFAHRUNGEN DURCH ZEUGNISSE MIT.

Ich wasche meine Hände in Unschuld, und umschreite deinen Altar, HERR, 7 um laut ein Danklied hören zu lassen und alle deine Wundertaten zu erzählen. (Psalm 26,6-7)

Kommt, hört zu, alle, die ihr Gott fürchtet, dass ich erzähle, was er an meiner Seele getan hat. (Psalm 66,16)

Preist den HERRN, denn er ist gut, denn seine Gnade ewig! 2 So sollen sagen die Erlösten des HERRN, die er aus der Hand des Bedrängers erlöst hat. (Psalm 107,1-2)

Durch ihn nun lasst uns Gott stets ein Opfer des Lobes darbringen! Das ist: Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen. (Hebräer 13,15)

Ich sage euch aber: Jeder, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem wird sich auch der Sohn des Menschen vor den Engeln Gottes bekennen; 9 wer mich aber vor den Menschen verleugnet haben wird, der wird vor den Engeln Gottes verleugnet werden. 10 Und jeder, der ein Wort sagen wird gegen den Sohn des Menschen, dem wird vergeben werden; dem aber, der gegen den Heiligen Geist lästert, wird nicht vergeben werden. 11 Wenn sie euch aber vor die Synagogen und die Obrigkeiten und die Machthaber führen, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verantworten oder was ihr sagen sollt! 12 Denn der Heilige Geist wird euch in jener Stunde lehren, was ihr sagen sollt. (Lukas 12,8-12)

Zusätzlich zu den bereits erwähnten Arten der Anbetung ist vielen Menschen fremd, dass wir …

BEIM GEBET FÜR UNTERSCHIEDLICHE NÖTE HÄNDE AUFLEGEN

Deshalb wollen wir das Wort vom Anfang des Christus lassen und uns der vollen Reife zuwenden und nicht wieder einen Grund legen mit der Buße von toten Werken und dem Glauben an Gott, 2 der Lehre von Waschungen und der Handauflegung, der Totenauferstehung und dem ewigen Gericht. (Hebräer 6,1+2)

werden Schlangen aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden; Schwachen werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. (Markus 16,18)

und als Paulus ihnen die Hände aufgelegt hatte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten. (Apostelgeschichte 19,6)

Ist jemand krank unter euch? Er rufe die Ältesten der Gemeinde zu sich, und sie mögen über ihm beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn. (Jakobus 5,14)

Und Samuel nahm den Krug mit Öl und goss es auf sein Haupt, und er küsste ihn und sagte: So hat der HERR dich nun zum Fürsten über sein Erbteil gesalbt! (1.Samuel 10,1)

Wir glauben, dass die Gaben in der Gemeinde zur Anwendung kommen sollen und deshalb, …

WIR GLAUBEN AN DIE ANWENDUNG DER GABEN DES GEISTES

Dies alles (die Gaben) aber wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will (1.Korinther 12,11).

Unser vorrangiges Interesse liegt im Predigen, Lehren und in der Verbreitung des Evangeliums Jesu Christi,

deshalb, …

WIR HABEN IM ALLGEMEINEN EINE ZEIT ZUR PREDIGT DES WORTES

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi(Römer 10,17).

und dass du von Kind auf die Heilige Schrift kennst, die dich unterweisen kann zur Seligkeit durch den Glauben an Christus Jesus. 16 Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, (2.Timotheus 3,15-16).

Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung, er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Lasst es alles geschehen zur Erbauung! (1. Korinther 14, 26).

Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. (Kolosser 3,16).

SCHLUSSWORT

Wir verstehen und erklären die Schrift so, dass Jesus bald für sein Volk zurückkehrt. Die schon erfüllten Prophezeiungen deuten darauf hin, denn Gottes biblischer Stundenplan verkündet die baldige Wiederkunft Christi. Wir warten sehnsüchtig auf IHN – und Sie?

Bitte fühlen Sie sich bei uns wie zu Hause, kommen Sie zum Gottesdienst um Gemeinschaft mit Jesus zu haben, das Wort Gottes zu studieren und um frei „im Geist und in der Wahrheit” anzubeten.

 

* Alle Bibelzitate kommen aus der Onlinebibel der Deutschen Bibelgesellschaft nach Martin Luther 1984. Bitte prüfen Sie diese Bibelstellen auch mit anderen Bibeln um die Aussagekraft zu bestätigen.

 

Die Quelle
(Eine Gemeinde Jesu Christi)
Karl-Schurz-Str. 19
D-33100 Paderborn

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