Die Wahrheit über Gott

15 Februar 2010 von Autor Kommentieren »

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Die Wahrheit über GottVor ungefähr zweitausend Jahren lebte, wandelte und lehrte ein Mann namens Jesus in einem Gebiet im Nahen Osten, das jetzt Israel genannt wird. Kein ernstzunehmender Historiker wird diese Tatsache verleugnen. Zusätzlich zu den siebenundzwanzig Büchern des Neuen Testaments, die von ihm sprechen, dokumentieren die Historiker seiner Zeit die Existenz Jesu Christi. Cornelius Tacitus, ein römischer Historiker Anfang des zweiten Jahrhunderts, Lukian von Samosata, ein Satiriker des zweiten Jahrhunderts und Flavius Josephus, ein jüdischer Historiker des ersten Jahrhunderts, beziehen sich in ihren Schriften alle auf Jesus. Historisch gesehen, gibt es keinen Zweifel über die Existenz Jesu.

Die Frage ist: „Wer war dieser Jesus von Nazareth?“ Jesus stellte die Frage, was die Menschen darüber sagen, wer er war (Matthäus 16,13). Die Menschen stellen auch heute noch diese Frage. Und das ist auch richtig so, denn die Antwort, die jede Person auf diese Frage gibt, wird ihr ewiges Schicksal besiegeln. Das heißt, falls Jesus Gott war. Falls er es nicht war, war er ein Gotteslästerer der den grausamen Tod, den er am Kreuz von Golgatha erhalten hatte, vielleicht verdiente. Diese Frage verdient eine bewusste, die Seele erforschende Untersuchung, bevor man sie beantwortet. Um die Antwort zu finden, müssen Sie im Wort Gottes, der Bibel, suchen. Sie werden herausfinden, dass Jesus Gott war.

Da kam Jesus in die Gegend von Cäsarea Philippi und fragte seine Jünger und sprach: Wer sagen die Leute, dass der Menschensohn sei? (Matthäus 16,13 *)

Das frühere Leben Jesu

Das erste Anzeichen der Gottheit Jesu kommt vom Bericht seiner Geburt. Sie war definitiv übernatürlich. Seine Mutter war eine Jungfrau namens Maria, die Jesus durch den Heiligen Geist empfangen hatte (Matthäus 1,18). Ein Engel erklärte Joseph, Maria seiner Verlobten seine Empfängnis und befahl, dass sein Name „JESUS“ sein soll, denn er würde sein Volk von ihren Sünden erretten (Matthäus 1,21). Sein Vater war Gott, seine Mutter eine Jungfrau und seine Mission, von einem Engel verkündet, war göttlich. Er war kein gewöhnlicher Mensch. Jesus war der Sohn Gottes.
Die Geburt Jesu Christi geschah aber so: Als Maria, seine Mutter, dem Josef vertraut war, fand es sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war von dem Heiligen Geist. (Matthäus 1,18)

Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. (Matthäus 1,21)

Die Schrift erzählt uns nur wenig über die Kindheit Jesu, außer dass die Weisen aus dem Morgenland, geführt von einem Stern, gekommen waren, um den König der Juden anzubeten. Engel verkündeten den Hirten seine Geburt. Als sie hörten, dass Christus, der Herr, geboren war, gingen die Hirten hin, um Jesus anzubeten. Dann erzählt uns Lukas, dass die Eltern von Jesus ihn mit zwölf Jahren nach Jerusalem zum Passahfest mitnahmen. Bei der Rückkehr der Karawane nach Nazareth, war Jesus nicht mit dabei. Als seine Eltern dies heraus fanden, kehrte sie nach Jerusalem zurück um ihn zu finden.

„Und es geschah, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel, wie er inmitten der Lehrer saß und ihnen zuhörte und sie befragte. Alle aber, die ihn hörten, gerieten außer sich über sein Verständnis und seine Antworten.

Und als sie ihn sahen, erstaunten sie; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns also getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. Und er sprach zu ihnen: „Warum habt ihr mich gesucht? Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?“ (Lukas 2,46-49). Sogar im Alter von zwölf Jahren, wusste Jesus, dass er sich um himmlische Geschäfte kümmern musste.

Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte. 47 Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten. 48 Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Sohn, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. 49 Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist? (Lukas 2,46-49)

Wieder wird es in der Bibel eine Zeit lang still um Jesus, bis auf Aussagen wie: „Und Jesus nahm zu an Weisheit und an Größe, und an Gunst bei Gott und Menschen“ (Lukas 2,52).

Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen. (Lukas 2,52)

Der Dienst Jesu

Schließlich, im Alter von dreißig Jahren, tauchte Jesus aus der Obskurität1 auf, um seinen Dienst, der seine Kreuzigung herbeiführen würde, zu beginnen. Obwohl Jesus ohne den Fluch der Sünde in seinem Leben geboren worden war, da sein Vater kein Mensch war, und obwohl er nie eine Sünde beging, kreuzigten die Soldaten und die religiösen Führer seiner Zeit ihn als Gotteslästerer an einem grausamen Kreuz auf Golgatha. Jesus behauptete Gott zu sein, was, falls er es nicht war, Gotteslästerung war. Wenn er es war, war sein Tod nicht umsonst, sondern stellvertretend für jeden, der davon Gebrauch machen möchte.

1) Obskurität bezeichnet eine Verdunkelung im übertragenen Sinne einer Unklarheit. Obskur wird im Deutschen in der Bedeutung „dunkel, unbekannt, verdächtig, [von] zweifelhafter Herkunft“ verwendet.

Wir haben schon gesehen, dass die wunderbare Geburt Jesu und seine Kindheit seine Behauptung der Göttlichkeit unterstützen. Nun wollen wir kurz seinen Dienst und dessen Auswirkung ansehen. Die Bibliotheken der Welt sind gefüllt mit Büchern über den Dienst Jesu. Sein Einfluss auf die Menschheit kann nur in der Ewigkeit gemessen werden. Worte sind zu begrenzt, um dies auszudrücken.

Napoleon Bonaparte drückte es wahrscheinlich am Besten aus, als er sagte: „Ich sage euch, ich kenne Menschen. Jesus war mehr als nur ein Mann. Karl der Große, Alexander und ich haben Imperien gegründet, aber auf was haben wir sie gegründet? Auf Macht! Jesus hat ein Imperium, das größere territoriale Ausmaße hat und wichtiger ist, auf Liebe gegründet. Ich habe die Menschen dazu inspiriert für mich zu sterben, aber stellen Sie sich einen Menschen vor, der fast zwanzig Jahrhunderte nachdem ich gestorben bin für mich stirbt und genau das ist es, was die Menschen in der ganzen Welt für diesen Mann, Jesus von Nazareth tun.“

Ja, der Dienst Jesu muss ein übernatürlicher gewesen sein, um eine solche bleibende Wirkung zu haben. Gamaliel, ein Gesetzesgelehrter, während der Zeit der Verfolgung der Anhänger Jesu, sprach die Wahrheit. Zu dieser Zeit war das Christentum etwas relativ Neues und die
allgemein anerkannten religiösen Leiter jener Zeit versuchten es auszulöschen, indem sie die Anhänger Jesu um brachten. Gamaliel verteidigte die Jünger mit folgenden Worten der Weisheit: „Und er sprach zu ihnen: Männer von Israel, sehet euch vor betreffs dieser Menschen, was ihr tun wollt.

Denn vor diesen Tagen stand Theudas auf und sagte, daß er selbst etwas sei, welchem eine Anzahl von etwa vierhundert Männern anhing; der ist getötet worden, und alle, so viele ihm Gehör gaben, sind zerstreut und zunichte geworden. Nach diesem stand Judas der Galiläer auf, in den Tagen der Einschreibung, und machte Volk abfällig sich nach; auch der kam um, und alle, so viele ihm Gehör gaben, wurden zerstreut. Und jetzt sage ich euch: Stehet ab von diesen Menschen und lasset sie (denn wenn dieser Rat oder dieses Werk aus Menschen ist, so wird es zu Grunde gehen; wenn es aber aus Gott ist, so werdet ihr sie nicht zu Grunde richten können), damit ihr nicht gar als solche erfunden werdet, die wider Gott streiten. (Apostelgeschichte 5,35-39).

Und er sprach zu ihnen: Ihr Männer von Israel, seht genau zu, was ihr mit diesen Menschen tun wollt. 36 Denn vor einiger Zeit stand Theudas auf und gab vor, er wäre etwas, und ihm hing eine Anzahl Männer an, etwa vierhundert. Der wurde erschlagen und alle, die ihm folgten, wurden zerstreut und vernichtet. 37 Danach stand Judas der Galiläer auf in den Tagen der Volkszählung und brachte eine Menge Volk hinter sich zum Aufruhr; und der ist auch umgekommen und alle, die ihm folgten, wurden zerstreut. 38 Und nun sage ich euch: Lasst ab von diesen Menschen und lasst sie gehen! Ist dies Vorhaben oder dies Werk von Menschen, so wird’s untergehen; 39 ist es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten – damit ihr nicht dasteht als solche, die gegen Gott streiten wollen. (Apostelgeschichte 5,35-39)

Was war am Dienst Jesu, der die Menschen, sogar zweitausend Jahre später zu einer solchen Loyalität ihm gegenüber bewegte? Einfach die Tatsache, dass er Gott war, der auf die Erde gekommen war um ein Werk zu verrichten, das die Menschen von ihrer Sünder erlösen würde. Während seines Dienstes wirkte er viele Wunder, die seine übernatürliche Macht bestätigten, aber dies war immer noch nicht genug, um den Menschen dazu zu bewegen zweitausend Jahre später für ihn zu leben und zu sterben. Er verwandelte Wasser in Wein, heilte die Lahmen, die Tauben, die Blinden, er brachte sogar die Toten wieder zurück ins Leben, aber Jesus war mehr als nur ein Wunderwirker. Jesus war Gott offenbart im Fleisch (1. Timotheus 3,16). Gott war gekommen, um die Welt mit sich selbst zu versöhnen (2. Korinther 5,19).

Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit. (1.Timotheus 3,16)

Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. (2.Korinther 5,19)

In den Tagen Jesu empfingen manche Menschen, die hungrig nach der Wahrheit und dem Geist Gottes gegenüber sensibel waren, die Offenbarung von Gott, dass Jesus der versprochene Eine des Alten Testaments war. An der Küste von Cäsarea fragte Jesus seine Jünger: „Er spricht zu ihnen: Ihr aber, wer saget ihr, daß ich sei? Simon Petrus aber antwortete und sprach: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes“ (Matthäus 16,15-16). Aus den Schriften einiger Apostel und Jünger ist es offensichtlich, dass sie Jesus als den Jahweh des Alten Testaments erkannten.

Er fragte sie: Wer sagt denn ihr, dass ich sei? 16 Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! (Matthäus 16,15-16)

Da sie Juden waren und das Alte Testament kannten, wussten sie, dass es nur einen Gott Jahweh gab. Irgendetwas anderes zu glauben war Götzendienst.

Das erste Gebot im Gesetz war: „Höre Israel: Jahwe, unser Gott, ist ein einziger Jahwe“ (5. Mose 6,4, Markus 12,29). „ich bin Jahwe, und sonst ist keiner, außer mir ist kein Gott…“ (Jesaja 45,5). Es ging komplett gegen ihre Vergangenheit, ihre Erziehung und ihren Charakter, Jesus als Gott zu akzeptieren. Der Beweis der Göttlichkeit Jesu muss überwältigend für sie gewesen sein. Ein Studium der Heiligen Schrift zeigt, dass es so war.

Höre, Israel, der HERR ist unser Gott, der HERR allein. (5.Mose 6,4)

Jesus aber antwortete ihm: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein, (Markus 12,29)

Ich bin der HERR, und sonst keiner mehr, kein Gott ist außer mir. Ich habe dich gerüstet, obgleich du mich nicht kanntest, (Jesaja 45,5)

Beweise der Göttlichkeit Jesu

Jesus besaß die Eigenschaften der Gottheit. Jesus besaß die Charaktereigenschaften die Gott gehörten. Viele biblische Autoren beziehen sich auf die Ewigkeit Jesu (Jesaja 9,5; Johannes 1,1-2; Johannes 8,58; Kolosser 1,17; 1. Johannes 1,1). Jesus ist überall gleichzeitig gegenwärtig, allgegenwärtig (Matthäus 18,20, 28,20). Seine Jünger bezeugten öffentlich, dass er allgegenwärtig und allwissend ist: Jetzt wissen wir, daß du alles weißt … (Johannes 16,30). Petrus bekannte von Jesus: „Herr, du weißt alles; du erkennst, daß ich dich lieb habe (Johannes 21,17). Matthäus 28,18 berichtet über die Behauptung Jesu omnipotent oder allmächtig zu sein. „Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden.“ Paulus bestätigte die Macht Jesu: „…er vermag, auch alle Dinge sich zu unterwerfen“ (Philipper 3,21). Hebräer 13,8 drückt die Unveränderlichkeit Jesu aus: „Die aber in dem Schiffe waren, kamen und warfen sich vor ihm nieder und sprachen: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn“ (Matthäus 14,33). Jesus selbst verkündete, dass nur Gott angebetet werden sollte (Matthäus 4,10).

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; (Jesaja 9,5)

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. (Johannes 1,1)

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich. (Johannes 8,58)

Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. (Kolosser 1,17)

Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir gesehen haben mit unsern Augen, was wir betrachtet haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens – (1.Johannes 1,1)

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen. (Matthäus 18,20)

und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20)

Nun wissen wir, dass du alle Dinge weißt und bedarfst dessen nicht, dass dich jemand fragt. Darum glauben wir, dass du von Gott ausgegangen bist. (Johannes 16,30)

Spricht er zum dritten Mal zu ihm: Simon, Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, weil er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alle Dinge, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe! (Johannes 21,17)

Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. (Matthäus 28,18)

der unsern nichtigen Leib verwandeln wird, dass er gleich werde seinem verherrlichten Leibe nach der Kraft, mit der er sich alle Dinge untertan machen kann. (Philipper 3,21)

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. (Hebräer 13,8)

Die aber im Boot waren, fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrhaftig Gottes Sohn! (Matthäus 14,33)

Da sprach Jesus zu ihm: Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben (5.Mose 6,13): »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und ihm allein dienen.« (Matthäus 4,10)

Das Werk, das Jesus verrichtete, bezeugt seine Gottheit zusätzlich. Wenn Jesus nicht Gott war, dann hätte er nicht der Schöpfer sein können. „Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eines, das geworden ist“ (Johannes 1,3). Nur Gott kann Sünden vergeben, so wie Jesus es getan hat (Matthäus 9,2-7; Markus 2,7). Und nachdem alles gesagt und getan ist, wird Jesus der Richter über alle sein (Johannes 5,22; Römer 2,16).

Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. (Johannes 1,3)

Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gelähmten, der lag auf einem Bett. Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sei getrost, mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben. 3 Und siehe, einige unter den Schriftgelehrten sprachen bei sich selbst: Dieser lästert Gott. 4 Als aber Jesus ihre Gedanken sah, sprach er: Warum denkt ihr so Böses in euren Herzen? 5 Was ist denn leichter, zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf und geh umher? 6 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, auf Erden die Sünden zu vergeben – sprach er zu dem Gelähmten: Steh auf, hebe dein Bett auf und geh heim! 7 Und er stand auf und ging heim. (Matthäus 9,2-7)

Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein? (Markus 2,7)

Denn der Vater richtet niemand, sondern hat alles Gericht dem Sohn übergeben, (Johannes 5,22)

an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt. (Römer 2,16)

Jesus besaß auch die Namen Gottes. Jesaja (9,5) bezog sich auf ihn als „starker Gott, Vater der Ewigkeit.“ Jesaja prophezeite auch: „Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und wird seinen Namen Immanuel heißen“ (Jesaja 7,14). Matthäus 1,23 sagt: „…Immanuel heißen“, was verdolmetscht ist: Gott mit uns.“ Jeremia prophezeite, dass er „Der HERR unsre Gerechtigkeit“ ist (Jeremia 23,6).

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; (Jesaja 9,5)

Darum wird euch der HERR selbst ein Zeichen geben: Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie nennen Immanuel. (Jesaja 7,14)

»Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: Gott mit uns. (Matthäus 1,23)

Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, mit dem man ihn nennen wird: »Der HERR unsere Gerechtigkeit«. (Jeremia 23,6)

Jesus beanspruchte die Namen Gottes für sich selbst. Er nannte sich der Sohn Gottes (Johannes 10,36) und sagte den Juden: „Bevor Abraham war, bin ich“ (Johannes 8,58) weil sie wussten, dass sich dies auf den Namen Jahwehs bezog, der Moses durch den brennenden Busch gegeben worden war (2. Mose 3,14). Der Name Jesus ist eigentlich eine griechische Übersetzung des Hebräischen Josua. Der Name Josua kommt von einer Abkürzung des Namens Gottes Jahwe zusammen mit dem hebräischen Namen Hosea, was Errettung bedeutet. Also bedeutet Jesus tatsächlich Jahwe wurde zu unserer Erlösung (Jesaja 12,2).

wie sagt ihr dann zu dem, den der Vater geheiligt und in die Welt gesandt hat: Du lästerst Gott –, weil ich sage: Ich bin Gottes Sohn? (Johannes 10,36)

Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham wurde, bin ich. (Johannes 8,58)

Gott sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde. Und sprach: So sollst du zu den Israeliten sagen: »Ich werde sein«, der hat mich zu euch gesandt. (2.Mose 3,14)

Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil. (Jesaja 12,2)

Jesus selbst zögerte nicht von sich zu behaupten Gott zu sein. Zusätzlich dazu, dass er sich der Sohn Gottes und der Ich Bin nannte, wies Jesus auf andere Art und Weise auf seine Göttlichkeit hin. Jesus sagte seinen Jüngern: „Ich und mein Vater sind eins“ (Johannes 10,30). Jesus berichtete weiter, dass ihn zu sehen Gott zu sehen bedeutete (Johannes 12, 45; ihn zu kennen hieß Gott zu kennen (Johannes 8,19); an ihn zu glauben bedeutete an Gott zu glauben (Johannes 12,44), ihn zu empfangen war dasselbe wie Gott zu empfangen (Markus 9,37), Ihn zu ehren hieß Gott zu ehren (Johannes 5,23) und ihn zu hassen war das gleiche wie Gott zu hassen (Johannes 15,23).

Ich und der Vater sind eins. (Johannes 10,30)

Und wer mich sieht, der sieht den, der mich gesandt hat. (Johannes 12,45)

Da fragten sie ihn: Wo ist dein Vater? Jesus antwortete: Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. (Johannes 8,19)

Jesus aber rief: Wer an mich glaubt, der glaubt nicht an mich, sondern an den, der mich gesandt hat. (Johannes 12,44)

Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat. (Markus 9,37)

damit sie alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren. Wer den Sohn nicht ehrt, der ehrt den Vater nicht, der ihn gesandt hat. (Johannes 5,23)

Wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater. (Johannes 15,23)

Es gab wirklich genug Beweise, um die Jünger davon zu überzeugen, dass Jesus Gott war, denn sie schrieben und sprachen davon. Petrus sagte: „Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn“ (Matthäus 16,16).

Da antwortete Simon Petrus und sprach: Du bist Christus, des lebendigen Gottes Sohn! (Matthäus 16,16)

Als Thomas nach der Wiederauferstehung die Nagelabdrücke in seinen Händen und die Wunde in seiner Seite sah, rief er aus: „Mein Herr und mein Gott“ (Johannes 20,28). Johannes begann sein Evangelium mit den Worten: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“ (Johannes 1,1). Vers vierzehn: „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns….“ Paulus fasste alles zusammen, indem er ein Geheimnis erklärte „Und kündlich groß ist das gottselige Geheimnis: Gott ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt von der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit“ (1. Timotheus 3,16).

Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott! (Johannes 20,28)

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. (Johannes 1,1-2)

Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens: Er ist offenbart im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit. (1.Timotheus 3,16)

Schlussfolgerung

Die Beweise liegen vor, das Urteil ist endgültig: Der Jahwe des Alten Testaments, der Vater aller, wollte den Menschen mit sich selbst versöhnen. Um dies zu tun, brauchte er ein sündloses menschliches Opfer. Da alle Menschen die sündhafte Natur ihres Vaters Adam erben, brauchte Gott einen besonderen Mann, der seine göttliche Heiligkeit verkörperte, einen Gott-Menschen. Deshalb legte Gott im Himmel alles ab und wurde einem Sklaven gleich. Er wurde Mensch und alle sahen ihn als Menschen. Er erniedrigte sich selbst, und er gehorchte Gott – bis zum Verbrechertod am Kreuz“ (Philipper 2,7-8). Der ewige Gott der Herrlichkeit hatte sich dazu entschlossen die Fülle seiner Gottheit leibhaftig in der Person Jesu Christi, wohnen zu lassen (Kolosser 2,9). Dieser Jesus wurde am Kreuz auf Golgatha gekreuzigt, aber weil er ohne Sünde war, hatte der Tod keine Macht über ihn. Deshalb erweckte der ewige Geist Gottes, der in ihm war, seinen sterblichen Leib innerhalb von drei Tagen aus dem Grab. Jesus lebt und er lebt ewiglich!

sondern entäußerte sich selbst und nahm Knechtsgestalt an, ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. 8 Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz. (Philipper 2,7)

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, (Kolosser 2,9)

Das Resultat davon ist, dass wenn wir glauben, dass Jesus der Christus ist und seine Gebote befolgen, Buße von unseren Sünden tun und in dem Namen des Herrn Jesus getauft werden, wir von unseren Sünden und deren Konsequenz erlöst werden können. Er wird uns mit dem Heiligen Geist erfüllen (Apostelgeschichte 2,38) und wenn wir weiterhin ein heiliges Leben vor ihm Leben werden wir teilhaben an seinem Geschenk – dem ewigen Leben.

Petrus sprach zu ihnen: Tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden, so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. (Apostelgeschichte 2,38)

Aber:

Seht zu, dass euch niemand einfange durch Philosophie und leeren Trug, gegründet auf die Lehre von Menschen und auf die Mächte der Welt und nicht auf Christus. 9 Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, (Kolosser 2,8-9)

Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen. (Johannes 20,31)

 

* Alle Bibelzitate kommen aus der Onlinebibel der Deutschen Bibelgesellschaft nach Martin Luther 1984. Bitte prüfen Sie diese Bibelstellen auch mit anderen Bibeln um die Aussagekraft zu bestätigen.

 

Die Quelle
(Eine Gemeinde Jesu Christi)
Karl-Schurz-Str. 19
D-33100 Paderborn

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1 Kommentar

  1. Christoph sagt:

    Jesus Christus aber, unser Herr, und Gott, unser Vater, der uns seine Liebe zugewandt und uns in seiner Gnade ewigen Trost und sichere Hoffnung geschenkt hat, 17 tröste euch und gebe euch Kraft zu jedem guten Werk und Wort. (2.Thessalonicher 2,16-17)

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